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abundance

25.3. – 1.4.2022

mit Gianni Lillo, Lorenz Müller, Gabriela Giger und Irene Aeschbach:

«Abundanz (engl. abundance) – Fülle, Überfülle, Überfluss. Wir gehen primär von der inneren Fülle an Ideen aus, die nach Umsetzung streben und – sekundär – in der äusseren Welt, oft erlebt als übervolles Materiallager, ihr Pendant finden».

Kuratorin Kathrin Weber, Initiantin der Ausstellung und verantwortlich für Gestaltung, Text und Information, lädt alle herzlich zur
Vernissage mit Musik am Freitag, 25.3.2022, 17 – 20 Uhr
ein und schreibt:

Abundanz Aus dem Vollen schöpfen kann ein künstlerischer Geist, wenn er sich mit offenen Augen in der Welt bewegt und sein Blick auf Material fällt, das zwar in Fülle vorhanden ist, auf den ersten Blick jedoch nichts Spektakuläres erzählt. Die vier Künstlerinnen und Künstler, deren Werke für eine Woche in der Galerie Burgwerk in Riehen zu sehen sind, haben ganz unterschiedliche Blicke und ganz unterschiedliche Arten des Vorgehens, wenn sie aus der Fülle des Materials schöpfen.

Irene Aeschbach beschloss in der grossen Ruhe des Lockdowns, ihre Arbeit auf das im Atelier vorhandene Material zu konzentrieren. Im Überfluss vorhandene Holzabschnitte inspirierten sie zum Bau eines stetig wachsenden, verspielten Hausobjektes, das von allen Seiten besehen mit vielen speziellen Details überrascht und die Entdeckerfreude anregt.

Gabriela Giger schichtet und verbindet mittels experimentellen und traditionellen Techniken Ausschussprodukte des Alltags mit textilen Materialien. Sie erschafft eine Sammlung grüner Blattformen, eine Erinnerung an die Natur, die zum Atmen und Staunen einlädt.

Lorenz Müller übermalt alte Ölbilder und schichtet so Abstraktes über Konkretes, wobei letzteres manchmal noch zu erahnen ist. Fundstücke aus Metall und Holz bindet, verbindet er zu neuen Objekten, die die Betrachtenden dazu verleiten Figuren und Geschichten darin zu bemerken.

Gianni Lillo aus der Toskana stellt die Betrachtenden mit einem direkten und klangvollen TU in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Wie in einem Spiel mit gegensätzlichen Spiegeln hebt er die Distanz zwischen dem Werk und dem Betrachter auf und lädt diesen ein, sich mit dem zu identifizieren, was er sieht, und über seine eigene Existenz nachzudenken.

Ausstellung: 25.3.–1.4.2022 / Vernissage: 25.3. 17-20 Uhr

Öffnungszeiten: Sa+So: 11-17 Uhr / Mo-Fr: 15–18 Uhr

Kuratorin/Info: Kathrin Weber

Ankündigung in der Riehener Zeitung vom 18.3.2022 hier