Margret Senn-Zaugg: Neue Werke in Eiöltempera

Margret Senn-Zaugg: Neue Werke in Eiöltempera Text

Unsichtbares sichtbar machen

Bleistift-Zeichnungen und Bilder in Eiöltempera von Margret Senn-Zaugg

"Für mich ist die Arbeit mit Farben auch nach langen Jahren noch voller Geheimnisse. Diesen nachzugehen sehe ich als eine meiner Aufgaben." (Margret Senn-Zaugg)

Ausgangspunkt für die Entstehung der ausgestellten Bleistiftzeichnungen ist die - immer noch andauernde - Auseinandersetzung um den Bau einer Funkantenne im Holbein-Quartier in Basel, wo Margret Senn Zaugg's Wohnhaus und Atelier stehen. Die Künstlerin, die sich in der Sache engagierte, begann mit Bleistift zum Thema auf Papier zu experimentieren. Dabei rückte die Frage, wie die unsichtbare elektromagnetische Strahlung bildnerisch dargestellt werden kann, in den Mittelpunkt. Es entstand eine Serie von originellen Zeichnungen, jede anders, die die unendliche Vielfalt solcher "Strahlungs-Verläufe" samt möglicher Kreuzungen und Knotenpunkten zum Inhalt haben. Die Vorstellung von einer unsichtbaren Landschaft über unsern Köpfen im Äther bekam Gestalt in Form dieser feinen "Landkarten".
Die inneren Bilder der umstrittenen Sache wandelten sich und wurden zum Sinnbild von Vernetzung schlechthin, von der Möglichkeit menschlicher Begegnungen als Orte des Austauschs von Energien. "Begegnungen, gewandelt in positive Energie", so nennt Margret Senn-Zaugg ihre in Eiöltempera leuchtenden Bilder. Die Gegensätze der Farben und ihre unterschiedliche Wirkung auf die Malende und den externen Betrachter, das ist es, was die Künstlerin interessiert. Dabei fällt ihr immer wieder auf, dass das gesehen wird, was der betreffende Mensch auch einordnen und verstehen kann. Aus eigener Erfahrung weiss sie, dass die Auseinandersetzung in und mit der Arbeit neue, wahrhaftige, tiefe Einsichten ermöglicht.

Margret Senn-Zaugg, geborene Bernerin, hat Ateliers in Basel und in Frankreich. Seit 2001 ist sie Mitglied der Gesellschaft bildender Künstlerinnen (SGBK). Sie blickt auf eine lange künstlerische Tätigkeit mit zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zurück.

Text: Irene Aeschbach

Ausstellung

21. November bis 13. Dezember 2014

Vernissage

Freitag 21. November 18 bis 20 Uhr
Um 18:30 Uhr Improvisation mit Musikern
Baptiste Kunz, Akkordeon
Daniel Steiner, Hackbrett und Perkussion

Finissage

Samstag 13. Dezember

Öffnungszeiten

Mittwoch bis Freitag 14 bis 18 Uhr
Samstag und Sonntag 14 bis 17 Uhr
und gemäss telefonischer Abmachung

Samstag und Sonntag ist die Künstlerin anwesend

Margret Senn-Zaugg: Neue Werke in Eiöltempera Bild

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Riehener Zeitung 21. November 2014

Riehener Zeitung 21. November 2014 Text

Galerie Burgwerk: Bleistift-Zeichnungen und Bilder in Eiöltempera von Margret Senn-Zaugg

Unsichtbares sichtbar machen

Ausgangspunkt für die Entstehung der ausgestellten Bleistiftzeichnungen ist die - immer noch andauernde - Auseinandersetzung um den Bau einer Funkantenne im Holbein-Quartier in Basel, wo Wohnhaus und Atelier von Margret Senn-Zaugg stehen. Die Künstlerin, die sich in der Sache engagierte, begann mit Bleistift zum Thema auf Papier zu experimentieren. Dabei rückte die Frage, wie die unsichtbare elektromagnetische Strahlung bildnerisch dargestellt werden kann, in den Mittelpunkt. Es entstand eine Serie von originellen Zeichnungen, jede anders, die die unendliche Vielfalt solcher «Strahlungsverläufe». samt möglicher Kreuzungen und Knotenpunkte zum Inhalt haben. Die Vorstellung von einer unsichtbaren Landschaft über unseren Köpfen im Äther bekam Gestalt in Form dieser feinen «Landkarten».
«Begegnungen, gewandelt in positive Energie», so nennt Margret Senn-Zaugg ihre in Eiöltempera leuchtenden Bilder. Die Gegensätze der Farben und ihre unterschiedliche Wirkung auf die Malende und den externen Betrachter - das ist es, was die Künstlerin interessiert. Dabei fällt ihr immer wieder auf, dass das gesehen wird, was der betreffende Mensch auch einordnen und verstehen kann. Aus eigener Erfahrung weiss sie, dass die Auseinandersetzung in und mit der Arbeit neue, wahrhaftige, tiefe Einsichten ermöglicht.

Irene Aeschbach

Die Ausstellung in der Galerie Burgwerk beginnt morgen Freitag um 18 Uhr mit der öffentlichen Vernissage und dauert bis am 13. Dezember. Um 18.30 Uhr improvisieren die beiden Musiker Baptiste Kunz, Akkordeon, und Daniel Steiner, Hackbrett und Perkussion, zum Thema «Wie die Zeit verrinnt». Öffnungszeiten während der Ausstellung: Mi bis Fr 14 bis 18 Uhr, Sa und So 14 bis 17 Uhr sowie auf Anfrage (Tel. 061 641 81 52 oder 061 641 99 03). Margret Senn-Zaugg ist an den Wochenenden in der Galerie anwesend.

Riehener Zeitung 17. April 2015 Bild

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Doris Michel: Antlitz I und Antlitz II, je 30 x 60 cm. Foto: Evelyne Bassenge


Kurt Müller: Makrofotografien Spinnenseide

Kurt Müller: Makrofotografien Spinnenseide Text

"Berührt von der Schönheit und der technischen Perfektion der Netze entstanden in mir Respekt und grosse Sympathie ihren Erbauern, den Spinnen, gegenüber" (Kurt Müller).

Die Begegnung mit Spinnen, archaischen Wesen, von denen bis fast 400 Millionen Jahre alte Versteinerungen gefunden wurden, löst unterschiedliche Reaktionen aus. Sie spielen seit jeher in Schöpfungsgeschichten unterschiedlicher Völker eine zentrale Rolle und schufen gemäss den Mythen der Hopi-Indianer sogar den Menschen.

Bei Kurt Müller war es eine fehlerhafte Kameraeinstellung beim Fotografieren eines Spinnennetzes, die ihm schlagartig Einblick in den Mikrokosmos dieser Webspezialisten gewährte und dazu führte, dass er sich mit seiner Kamera und der Sonne als einziger Lichtquelle drei Jahre lang in seinem Garten an Riehens Burgstrasse auf Fotopirsch begab. Was dabei herauskam, ist ein einzigartiges Portfolio, im Sinn der gemeinsamen Arbeit von Fotograf und Spinne unter dem Einfluss des Zufalls, von Wind, Lichteinfall und anderer Faktoren, vom Fotograf als "Web Art" bezeichnet.
Eine ausgewählte Sammlung dieser Makrofotografien ist in spektakulären Vergrösserungen in einer Ausstellung vom 17.10. bis 8.11. in der Galerie Burgwerk zu sehen.

Die Bilder zeigen grösstenteils Radnetze der Gartenkreuzspinne. Die um einen bis vier Tausendstel Millimeter dicken Spinnfäden, in Strängen von mindestens zwei gegeneinander verdreht, erzeugen längs eines Strangs eine dichte Abfolge von unterschiedlichen Farbtönen (Lichtbeugung). Durch Bewegung und eine lange Belichtungszeit wird bei der Verwendung eines Standard-Makroobjektivs der Spinnfadenstrang als flächenartige Form mit einem unglaublichen Farbenspiel sichtbar gemacht. Die nachträgliche digitale Bearbeitung war minimal und sogar farbintensivste Aufnahmen kamen ohne Korrekturen aus.

Elastizität und Zähigkeit, die Fähigkeit, Energie aufzunehmen ohne zu reissen, die chemische Stabilität, ihr geringes Gewicht und ihre Bausubstanz - Proteine - haben die Aufmerksamkeit der Forschung geweckt: ein Geschenk der Spinnen, im Zeitraum von gut 380 Mio Jahren entwickelt!

Kurt Müller studierte Physik in Basel und Biologie an der Northern University Evanston in den USA und war tätig in der Forschung am Biozentrum, im Universitätsspital und bei Novartis Pharma in Basel und Wien.

Text Irene Aeschbach

Ausstellung

17. Oktober bis 18. November 2014

Vernissage

Freitag 17. Oktober 18 bis 20 Uhr

Öffnungszeiten

Mittwoch bis Donnerstag 14 bis 18 Uhr
Samstag und Sonntag 14 bis 17 Uhr

Kurt Müller: Makrofotografien Spinnenseide Bild

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Riehener Zeitung 17. Oktober 2014

Riehener Zeitung 17. Oktober 2014 Text

GALERIE BURGWERK: «Web Art» aus dem eigenen Garten von Kurt Müller

Makrofotografien von Spinnenseide

«Berührt von der Schönheit und der technischen Perfektion der Netze entstanden in mir Respekt und grosse Sympathie ihren Erbauern, den Spinnen, gegenüber», sagt Kurt Müller über seine Fotografien.

Irène Aeschbach

Die Begegnung mit Spinnen, archaischen Wesen, von denen bis fast 400 Millionen Jahre alte Versteinerungen gefunden wurden, löst unterschiedliche Reaktionen aus. Sie spielen seit jeher in Schöpfungsgeschichten unterschiedlicher Völker eine zentrale Rolle und schufen gemäss den Mythen der Hopi-Indianer sogar den Menschen.

Bei Kurt Müller war es eine fehlerhafte Kameraeinstellung beim Fotografieren eines Spinnennetzes, die ihm schlagartig Einblick in den Mikrokosmos dieser Webspezialisten gewährte und dazu führte, dass er sich mit seiner Kamera und der Sonne als einziger Lichtquelle drei Jahre lang in seinem Garten an Riehens Burgstrasse auf Fotopirsch begab. Was dabei herauskam, ist ein einzigartiges Portfolio, im Sinn der gemeinsamen Arbeit von Fotograf und Spinne unter dem Einfluss des Zufalls, von Wind, Lichteinfall und anderer Faktoren, vom Fotograf als "Web Art" bezeichnet. Eine ausgewählte Sammlung dieser Makrofotografien ist in spektakulären Vergrösserungen in einer Ausstellung vom 17.10. bis 8.11. in der Galerie Burgwerk (Burgstrasse 160) zu sehen.Eröffnung mit Vernissage ist am Freitag, 17. Oktober, 18-20 Uhr.

Die Bilder zeigen grösstenteils Radnetze der Gartenkreuzspinne. Die um einen bis vier Tausendstel Millimeter dicken Spinnfäden, in Strängen von mindestens zwei gegeneinander verdreht, erzeugen längs eines Strangs eine dichte Abfolge von unterschiedlichen Farbtönen (Lichtbeugung). Durch Bewegung und eine lange Belichtungszeit wird bei der Verwendung eines Standard-Makroobjektivs der Spinnfadenstrang als flächenartige Form mit einem unglaublichen Farbenspiel sichtbar gemacht. Die nachträgliche digitale Bearbeitung war minimal und sogar farbintensivste Aufnahmen kamen ohne Korrekturen aus.

Elastizität und Zähigkeit, die Fähigkeit, Energie aufzunehmen ohne zu reissen, die chemische Stabilität, ihr geringes Gewicht und ihre Bausubstanz - Proteine - haben die Aufmerksamkeit der Forschung geweckt: ein Geschenk der Spinnen, im Zeitraum von gut 380 Mio Jahren entwickelt!

Kurt Müller studierte Physik in Basel und Biologie an der Northern University Evanston in den USA und war tätig in der Forschung am Biozentrum, im Universitätsspital und bei Novartis Pharma in Basel und Wien.

Riehener Zeitung 17. Oktober 2014 Bilder

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Die Galerie Burgwerk zeigt die faszinierende Welt der Spinnennetze

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Fotos: Kurt Müller


13. JUNI - 05. JULI 2014 | GALERIE BURGWERK, RIEHEN

13. JUNI - 05. JULI 2014 | GALERIE BURGWERK, RIEHEN Text

Mit der Ausstellung „Esculturas“ zeigt CulturArte Werke zweier führender Vertreter der Zeitgenössischen Kunst Kolumbiens.

Marmor, Schiefer, Lutit oder Basalt – der Stein steht im Zentrum des Schaffens von Hugo Zapata. Auf der Suche nach der Essenz der Steine, ihrer tiefen Wahrheit, entwickelt er seit den achtziger Jahren eine mehr sensorische denn rationelle Vorgehensweise. Im Dialog mit den Elementen der Natur ertastet Zapata einem Liebhaber gleich die unbearbeiteten Steine und entlockt ihnen die mächtigen Formen, die in ihnen schlummern und die sie selbst annehmen wollen. Hugo Zapata bringt uns dazu, den Stein und nicht den Bildhauer zu feiern. Als ob das Werk dem Künstler eine Million Jahre vorausgegangen wäre und dieser nichts anderes getan hätte, als dieses ans Tageslicht zu führen.

Die Natur ist auch das Hauptthema des unerbittlichen Perfektionisten Luis Fernando Pelaez. Die Reise, das Meer und der Regen sind Leitmotive seiner Arbeit. Ausgehend von den evokativen Eigenschaften der Objekte, erschafft Luis Fernando Pelaez Realitäten, die wie aus einem inneren Traum auftauchen. Seine Werke entführen uns in Regionen der Stille, der Einsamkeit, in fremde und ansprechende Landschaften, die von Erinnerungen leben und von Poesie bevölkert werden. Pelaez beherrscht die Kunst, Gefühle einzufangen, Emotionen festzuhalten, Gemütszustände zu fassen, die sich nur schwer mit der Sprache ausdrücken lassen, mehr Vorahnung denn eine Tatsache, mehr vage Andeutungen denn Erinnerungen. Erinnerungen seiner Kindheit, der Städte, die er geliebt hat und der Augenblicke, die sein Leben geprägt haben.

13. JUNI - 05. JULI 2014 | GALERIE BURGWERK, RIEHEN Bilder

Riehener Zeitung 6. Juni 2014

Riehener Zeitung 6. Juni 2014 Text

GALERIE BURGWERK: Culturarte Contemporary zu Gast

Kolumbianische Kunst im Fokus

Vom 13. Juni bis 5. Juli 2014 zeigt Culturarte Contemporary Art in der Galerie Burgwerk in der Ausstellung «Esculturas» mit Werken der Bildhauer Hugo Zapata und Luis Fernando Pelaez zwei führende Vertreter der zeitgenössischen Kunst Kolumbiens.

Hugo Zapata und ...

Marmor, Schiefer, Lutit oder Basalt - der Stein steht im Zentrum des Schaffens von Hugo Zapata. Auf der Suche nach der Essenz der Steine, ihrer tiefen Wahrheit, entwickelt er seit den Achtzigerjahren eine mehr sensorische denn rationelle Vorgehensweise. Im Dialog mit den Elementen der Natur ertastet Zapata einem Liebhaber gleich die unbearbeiteten Steine und entlockt ihnen die mächtigen Formen, die in ihnen schlummern und die sie selbst annehmen wollen. Hugo Zapata bringt uns dazu, den Stein und nicht den Bildhauer zu feiern. Als ob das Werk dem Künstler eine Million Jahre vorausgegangen wäre und dieser nichts anderes getan hätte, als dieses ans Tageslicht zuführen.

... Luis Fernando Pelaez

Die Natur ist auch das Hauptthema des unerbittlichen Perfektionisten Luis Fernando Pelaez. Die Reise, das Meer und der Regen sind Leitmotive seiner Arbeit. Ausgehend von den evokativen
Eigenschaften der Objekte, erschafft Luis Fernando Pelaez Realitäten, die aus einem inneren Traum auftauchen. Seine Werke entführen uns in Regionen der Stille, der Einsamkeit. Pelaez ist der Erschaffer eines trostlosen Planeten, eines illusorischen Planeten, den er aus Fragmenten, aus Verborgenem, aus Überresten der realen Welt zusammensetzt. Er beherrscht die Kunst, Gefühle einzufangen, Emotionen festzuhalten. seelische Zustände zu fassen, die sich mit keiner Sprache ausdrücken lassen, mehr unmittelbar bevorstehend denn eine Tatsache, mehr vage Andeutungen denn Erinnerungen.

Diana Vogel

«Hugo Zapata, Luis Fernando Pelaez - Esculturas», Ausstellung in Zusammenarbeit mit Culturarte Contemporary Art in der Galerie Burgwerk (Burgstrasse 160, Riehen), 13. Juni bis 5. Juli 2014, Vernissage mit Apéro am Freitag, 13. Juni, ab 18.30 Uhr. Weitere Infos unter www.culturarte-gallery.com und www.burgwerk.ch.

Riehener Zeitung 6. Juni 2014 Bild

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Die Natur ist das Hauptthema des Bildhauers Hugo Zapata.

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Luis Fernando Pelaez versteht es, in seinen Werken Emotionen festzuhalten.


Im Mai 2014 in der Galerie Burgwerk: Bilder und Skulpturen

Im Mai 2014 in der Galerie Burgwerk: Bilder und Skulpturen Text

Ausstellung

10. bis 31. Mai 2014

 

Gisela K. Wolf  Riehen  Bilder
Cornelia MaraniSeewenSkulpturen

 

 

Vernissage

Samstag 10. Mai 14 bis 17 Uhr

Matinee - Lyrik und Musik

Sonntag 18. Mai 11:00 Uhr

Die Basler Autorin Elfi Thoma liest eigene Gedichte.
Die Riehener Flötistin Alice Descoeudres spielt zeitgenössische japanische Musik und improvisiert auf einer pentatonischen Flöte.

Finissage

Samstag 31. Mai 14 bis 17 Uhr

Öffnungszeiten

Mittwoch bis Freitag 14 bis 18 Uhr
Samstag 14 bis 17 Uhr

www.cmarani.ch    www.wolfgiselak.ch    www.sgbk.ch

Im Mai 2014 in der Galerie Burgwerk: Bilder und Skulpturen Bild

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Riehener Zeitung 16. Mai 2014

Riehener Zeitung 16. Mai 2014 Text

GALERIE BURGWERK Matinee mit Musik und Lyrik

Junge Musikerin trifft auf Lyrikerin

rs. Soeben hat die junge Riehenerin Alice Descoeudres am Final des 39. Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs in Lausanne teilgenommen und wurde dort als Solo-Flötistin bei den Jahrgängen 1997-99 mit einem ersten Preis ausgezeichnet. Diesen Sonntag um 11 Uhr ist die Gymnasiastin mit einem ihrer drei Wettbewerbsstücke - einem Werk eines zeitgenössischen japanischen Komponisten - in einer Matinee zu hören, die die Riehener Galerie Burgwerk an der Burgstrasse 160 im Rahmen ihrer aktuellenAusstellung mit Bildern von Gisela K.Wolf und Skulpturen von Cornelia Marani organisiert. Ausserdem spielt Alice Descoeudres Improvisationen auf einer pentatonischen Flöte. Neben diesen musikalischen Darbietungen liest die 1944 geborene Basler Autorin Elfi Thoma eigene Gedichte. Die Dichterin ist auch als Kuratorin tätig und seit 2009 Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft Bildender Künstlerinnen.
«Die Lyrikerin Elfi Thoma kennt das Zauberwort, mit dem sie Alltägliches durch fein gewobene Poesie in blühende Zauberlandschaften verwandelt. Sie überwindet tragische Erlebnisse des Lebens durch spielerische, schöpferische Kreativität. Leicht schweben ihre Gedichte in einer Welt feiner Sinnlichkeit und lassen die Leser zu Komplizen ihrer Einfälle werden. Sie passt ihre Texte nicht der Sprache, sondern die Sprache den Gedichten an und erschafft neue Worte und Begriffe. Manche Gedichte entsprechen der Naturlyrik, andere entspringen den tiefen Schichten der Gefühle des eigenen Ichs», schreibt der Basler Komponist Andreas Pflüger im Vorwort ihres Buches «Mit mir auf dem Weg», das im OSL Verlag erschienen ist, illustriert von Daniel Vetsch. Andreas Pflüger hat Gedichte Elfi Thomas vertont, dazu sind zwei CDs entstanden. Das Matinee-Programm dauert etwa dreiviertel Stunden. Im Anschluss findet ein kleiner Apéro statt. Die Galerie Burgwerk zeigt noch bis am 31. Mai Bilder der Riehenerin Gisela K.Wolf und Steinskulpturen der Seewenerin Cornelia Marani. Von Gisela K. Wolf sind vor wenigen Monaten im OLS Verlag die beiden Lyrik-Bände «Augen-Blicke» und «In Zeiten» erschienen.

Riehener Zeitung 9. Mai 2014

GALERIE BURGWERK Werke von Gisela K. Wolf und Cornelia Marani

«Lookland» und Landschaftssteine

rz. Bilder der Riehener Zeichnerin, Malerin und Autorin Gisela K. Wolf und Skulpturen der Seewener Steinbildhauerin Cornelia Marani stehen im Zentrum der kommenden Ausstellung in der Galerie Burgwerk, die morgen Samstag um 14Uhr Vernissage feiert.
Den Begriff «Lookland» hat Gisela K. Wolf für die abstrakten, grossformatigen Acrylbilder in starken Farben kreiert, die Inseln, Landflächen, gar das Aufeinandertreffen von ganzen Kontinenten vermuten lassen. Unter «Lookland» versteht die Künstlerin den Blick sowohl aufs Bild und in die äussere Welt als auch den Blick nach innen, wo ebenfalls Welten entstehen und sich in inneren Bildern manifestieren. Auf die Leinwand gebracht, erzählen diese von den gewaltigen Kräften, die über Jahrmillionen wirkten beim Aufeinandertreffen der Kontinentalplatten, beim Auftürmen von Bergmassiven, bei der Entstehung der Welt.
Eine Reihe kleinformatiger Bilder erinnert an Landschaften. Der Malprozess dient dabei nicht dem Abbilden von Realität, sondern bedeutet Rekomposition einer inneren Gestalt von Natur und ist geprägt von den Erfahrungen des Schauens, der Bewegung, des Lichts und des Schattens, von Oberfläche und Tiefe. Wechselnde Umrisse und Perspektiven, Assoziationen, Erinnerungen und Gefühle gehen ein in einen Raum, den die Malerin mit Farben festhält. Dieses «Malen» erinnert daran, dass die Künstlerin auch Zeichnerin ist, gewohnt zu skizzieren, manchmal auf den ersten Blick gegenständlich, beim näheren Betrachten verschlüsselt, geheimnisvoll, Vermutungen zulassend.

Cornelia Marani arbeitet in ihrem grossen Atelier im Laufental mit aussergewöhnlichen Steinen, meist Carrara-Marmore, darunter die sehr selten gewordenen Landschaftssteine, die die Steinbildhauerin Cornelia Marani regelmässig mit ihrem Mann in Norditalien holt. Ihre Skulpturen - die meisten abstrakt umgesetzte Begriffe wie zum Beispiel Geborgenheit, Wolkenzug, Mutter und Kind oder Flamme - strahlen Ruhe, Harmonie, Liebe zum Leben und ewige Kontinuität aus, eine Parallele zum Lebensstil der Künstlerin, der geprägt ist von inneren Werten. Sie möchte mit ihren Werken einen Gegenpol zur hektischen und reizüberfluteten Welt setzen, Ruhe vermitteln und auf den Betrachter positive Energie übertragen.
Die Katze, die uns Menschen seit jeher mit ihrer geheimnisvollen, in sich ruhenden Art und aufs Wichtige und Nötige reduzierten Lebensweise fasziniert, animiert die Künstlerin zu immer neuen Interpretationen in Stein - mal realistischer, dann wieder abstrahiert.
Mutig und selbstbestimmt, fand Cornelia Marani in einer Zeit Zugang zur Ausbildung als Steinbildhauerin, als das für Frauen noch nicht selbstverständlich war. Neben ihrem Broterwerb, dem Herstellen von individuellen Grabsteinen, blickt sie auf eine reiche Ausstellungstätigkeit zurück, unter anderem in Carrara, Biarritz, Paris, München und Rom. Ihre Werke stehen in öffentlichen und privaten Sammlungen.

Gisela K. Wolf (Riehen), Bilder / Cornelia Marani (Seewen), Skulpturen in der Galerie Burgwerk, Burgstrasse 160, Riehen. Vernissage: Samstag, 10. Mai, 14-17 Uhr. Die Ausstellung dauert bis am Samstag, 31. Mai.


Culturarte Contemporary Art: Yairo Mejía

Culturarte Contemporary Art: Yairo Mejía Text

Vom 22. Februar bis 8. März 2014 zeigt die Kunstgalerie Culturarte Contemporary Art in der Galerie Burgwerk das Spätwerk von Yairo Mejía, einem Vertreter der kolumbianischen Gegenwartskunst. Geboren 1947 in Bogotá, lebt und arbeitet der Künstler heute in Medellín. In seinem Schaffen begibt sich Mejía von der gegenständlichen Kunst auf die Spuren der geometrischen Abstraktion und des Minimalismus.

Die Einfachheit der Bilder Yairos wirkt beruhigend, ja fast poetisch. Sein spätes Werk ist das Ergebnis eines komplexen philosophischen und malerischen Prozesses: dabei baut er auf den Spuren von Mondrian, Kandinsky und anderen Vertretern der abstrakten und minimalistischen Kunst auf und strebt nach Reduktion und Klarheit. Er lässt alle Gegenstände, vertikalen Linien, spitzen Winkel und Diagonalen weg und reduziert das Achsengefüge auf die Senkrechte. Der Grundton ist dabei entweder weiss oder komplett schwarz. Demgegenüber ist das Liniensystem in verschiedene Farben ausgeführt.

Culturarte Contemporary Art ist die erste Kunstgalerie in der Schweiz, die sich schwerpunktmässig auf die Zeitgenössische Kunst Lateinamerikas konzentriert, mit dem Ziel den reichen Schatz künstlerischen Schaffens dieses Kontinents auch hier bekannt zu machen. Gegründet wurde sie von Diana Vogel, einer Kulturmanagerin mit südamerikanischen Wurzeln, die heute in Riehen lebt und arbeitet.

Diana Vogel

Vernissage mit Apéro am Samstag, 22. Februar ab 18:30 Uhr. Weitere Infos unter www.culturarte-gallery.com

Culturarte Contemporary Art: Yairo Mejía Bilder

Riehener Zeitung 14. Februar 2014

Riehener Zeitung 14.Februar 2014 Text

GALERIE BURGWERK Culturarte Contempory Art zu Gast

Yairo Mejia zeigt «Abstracciones»

Vom 22. Februar bis 8. März zeigt die Kunstgalerie Culturarte Contemporary Art in der Galerie Burgwerk an der Burgstrasse 160 das Spätwerk von Yairo Mejia, einem Vertreter der kolumbianischen Gegenwartskunst. Geboren 1947 in Bogotà, lebt und arbeitet der Künstler heute in Medellin. In seinem Schaffen begibt sich Mejia von der gegenständlichen Kunst auf die Spuren der geometrischen Abstraktion und des Minimalismus.
Die Einfachheit der Bilder Yairos wirkt beruhigend, ja fast poetisch. Sein spätes Werk ist das Ergebnis eines komplexen philosophischen und malerischen Prozesses. Dabei baut er auf den Spuren von Mondrian, Kandinsky und anderen Vertretern der abstrakten und minimalistischen Kunst auf und strebt nach Reduktion und Klarheit. Er lässt alle Gegenstände, vertikaIen Linien, spitzen Winkel und Diagonalen weg und reduziert das Achsengefüge auf die Senkrechte. Der Grundton ist dabei entweder weiss oder komplett schwarz. Demgegenüber ist das Liniensystem in verschiedenen Farben ausgeführt. Culturarte Contemporary Art ist die erste Kunstgalerie in der Schweiz, die sich schwerpunktmässig auf die zeitgenössische Kunst Lateinamerikas konzentriert mit dem Ziel, den reichen Schatz künstlerischen Schaffens dieses Kontinents auch hier bekannt zu machen. Gegründet wurde sie von Diana Vogel, einer Kulturmanagerin mit südamerikanischen Wurzeln, die heute in Riehen lebt und arbeitet. Diana Vogel

«Yairo Mejia - Abstracciones», Culturarte Contemporary Art stellt in der Galerie Burgwerk aus (Burgstrasse 160, Riehen). Ausstellung vom 22. Februar bis 8. März (Mi-Fr 14-18 Uhr, Sa/So 14-17 Uhr). Vernissage mit Apero am Samstag, 22. Februar, ab 18.30 Uhr. www.culturarte-gallery.com

Riehener Zeitung 14.Februar 2014 Bild

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Yairo Mejia: Acryl auf Leinwand, 2010, 120 x 120 cm


Zum Neuen Jahr in der Galerie Burgwerk: Bilder in Öl und Eitempera von Madeleine Handschin

Zum Neuen Jahr in der Galerie Burgwerk: Bilder in Öl und Eitempera von Madeleine Handschin Text

In der farblich trübsten Zeit des Jahres zeigt die Riehener Künstlerin Madeleine Handschin warm leuchtende Bilder in zarten Farben in einer Ausstellung in der Galerie Burgwerk (10.1. - 25.1.2014).

Die alte Technik des Malens in Öl und Eitempera haben es der Künstlerin  angetan. Eine Emulsion aus Ei, Dammarharz und Terpentinöl stellt die Malerin in ihrem Atelier selber her und mischt sie dann mit dem reinen Farbpigment. Bereits dieser handwerkliche Vorgang ist ein sensorisches Erlebnis und weckt die Freude auf die sich ankündigenden Bilder. Die so entstandene Farbe erlaubt subtile Farbübergänge und gibt den Bildern eine warme Strahlkraft. Immer neue Feinheiten entdeckt der Betrachter, und klingende Titel wie "Wimpernschlag", "Orient"  und "Arethusa" wollen ihn in seiner Fantasie nicht bremsen, sondern sind Wortbilder, die der Künstlerin beim Malen zugefallen sind.

Ein Lebensthema Madeleine Handschin's, die geprägt ist von den exakten Wissenschaften, ist die Frage, wie eine stereotype und als einengend oder banal empfundene Ordnung aufgebrochen und in ein neues, lebens- und spannungsvolles Gefüge verwandelt werden kann, ohne dabei strukturlos auseinanderzufallen.

Die Vernissage am Freitag, 10.1.2014, 18 bis 20 Uhr, wird verbunden mit einem konzertanten Auftritt des virtuosen DUO CLASSICO - Adolf Zinsstag, Geige, und Vitalij Kravtchenko, Kontrabass.

Eine Matinee mit Malerei, Musik und Lyrik bietet der Sonntag, 19.1.2014, um 11:00 Uhr (Eintritt frei):

Ruedi Burger, Querflöte, und Christian Bossert, Kontrabass, stellen mit ihrer Musik einen klanglichen Bezug zu den ausgestellten Bildern her, und die Riehener Autorin Gisela K. Wolf liest eigene, von der Malerin Handschin ausgewählte Gedichte und stellt damit dem Riehener Publikum gleichzeitig ihren neuen Lyrik-Band vor.

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 14 bis 17 Uhr. An den Wochenenden ist die Künstlerin anwesend.

Irene Aeschbach

 

 

Zum Neuen Jahr in der Galerie Burgwerk: Bilder in Öl und Eitempera von Madeleine Handschin Bild

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Riehener Zeitung 3. Januar 2014

Riehener Zeitung 3. Januar 2014 Text

GALERIE BURGWERK Bilder von Madeleine Handschin

Farbenwelten mit Musik und Lyrik

In der farblich trübsten Zeit des Jahres zeigt die Riehener Künstlerin Madeleine Handschin warm leuchtende Bilder in zarten Farben in einer Ausstellung in der Galerie Burgwerk (10.-25. Januar).
Die alte Technik des Malens in Öl und Eitempera haben es der Künstlerin angetan. Eine Emulsion aus Ei, Dammarharz und Terpentinöl stellt die Malerin in ihrem Atelier selber her und mischt sie dann mit dem reinen Farbpigment. Bereits dieser handwerkliche Vorgang ist ein sensorisches Erlebnis und weckt die Freude auf die sich ankündigenden Bilder. Die so entstandene Farbe erlaubt subtile Farbübergänge und gibt den Bildern eine warme Strahlkraft. Immer neue Feinheiten entdeckt der Betrachter, und klingende Titel wie «Wimpernschlag», «Orient» und «Arethusa» wollen ihn in seiner Fantasie nicht bremsen, sondern sind Wortbilder, die der Künstlerin beim Malen zugefallen sind.
Ein Lebensthema Madeleine Handschins, die geprägt ist von den exakten Wissenschaften, ist die Frage, wie eine stereotype und als einengend oder banal empfundene Ordnung aufgebrochen und in ein neues, lebens- und spannungsvolles Gefüge verwandelt werden kann, ohne dabei strukturlos auseinanderzufallen.
Die Vernissage der Ausstellung an der Burgstrasse 160 vom Freitag, 10. Januar, 18-20 Uhr, wird verbunden mit einem konzertanten Auftritt des virtuosen «Duo Classico» mit Adolf Zinsstag (Geige) und Vitalij Kravtchenko (Kontrabass).
Eine Matinee mit Malerei, Musik und Lyrik bietet der Sonntag, 19. Januar, um 11 Uhr (Eintritt frei): Ruedi Burger (Querflöte) und Christian Bossert (Kontrabass) stellen mit ihrer Musik einen klanglichen Bezug zu den ausgestellten Bildern her und die Riehener Autorin Gisela K. Wolf liest eigene, von der Malerin Madeleine Handschin ausgewählte Gedichte und stellt damit dem Riehener Publikum gleichzeitig ihren neuen Lyrikband vor. Die Ausstellung ist geöffnet mittwochs bis sonntags, 14-17 Uhr. An den Wochenenden ist die Künstlerin anwesend.

Irene Aeschbach